We are updating our website design to improve the experience on our site.

20 Jahre Mahnwache – (k)ein Grund zum Feiern

20 Jahre Mahnwache – (k)ein Grund zum Feiern


# Mahnwache intern
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht am Mittwoch, 30. September 2020, 12:52 Uhr
20 Jahre Mahnwache – (k)ein Grund zum Feiern

...aber ein Grund für viel Aufmerksamkeit

Seit dem 2. September 2000, also seit 20 Jahren stehen an jedem 1. Samstag im Monat 20 bis 30 Menschen auf dem Marktplatz in der Spandauer Altstadt mit einem Transparent:

Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander ‑ gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.

Immer noch gibt es dieselben Gründe, gegen Intoleranz, Gewalt und Antisemitismus zu demonstrieren wie damals – und es gibt neue Herausforderungen wie etwa zunehmende Fremdenfeindlichkeit, populistische und extremistische Politikströmungen und der erschreckende Rassismus.

Nach über 220 Mahnwachen wurde das Zwanzigjähre am 5. September 2020 begangen. Prominente Menschen aus Politik und Kirche die Mahnwache verstärkten die Mahnwache.

Pfarrerin Marion Gardei, als Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO, sprach für die Landeskirche:

„Wir brauchen Sie heute immer noch, ja mehr denn je, in einer Zeit, wo rechtsextreme Gewalt und Antisemitismus weiter wachsen und ihre hässliche Fratze ungehemmt zeigen. Wir sehen, wie gerade in der Pandemie immer noch und immer wieder die Muster alter antijüdischer Vorurteile und Generalverdachte im Gebrauch sind und sich großer Popularität erfreuen. Überwunden Geglaubtes ist noch lebendig. Dagegen lasst uns gemeinsam aufstehen, an unseren unterschiedlichen Lebens- und Wirkungsorten. Dagegen lasst uns gemeinsam mahnen, hier in Spandau jeden Samstag, damit Menschen wahrnehmen, wir nehmen das Unrecht nicht hin und die Betroffenen stehen nicht alleine da. Gott gebe uns dazu Kraft und seinen Segen.

Die ganze Rede zum Nachlesen: Rede Gardei

Kontakt: Franz-Josef Esser, Tel. 030/2847 0442, 0171/3255 186, esser35@web.de