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Samstag, 14. März 2020, 15:00 Uhr

Die Wicherngemeinde in Berlin-Spandau zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur 1933-1945 und ihre Glocke von 1934

Als der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Wichern-Radeland im Oktober 2017 beschloss, die mit einem Hakenkreuz versehene Glocke der Wichernkirche abzuhängen, setzte er zugleich eine Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung der Gemeindegeschichte zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur als auch zur Geschichte der Glocke ein.

Die Arbeitsgruppe hatte den Auftrag, ihre Ergebnisse in Form einer Dokumentation zu veröffentlichen und beauftrage zu diesem Zweck den Historiker Lukas Menzel mit der Ausarbeitung der Gemeindegeschichte von 1933 bis 1945. Zwölf Jahre, die - bezogen auf die Evangelische Kirche - maßgeblich bestimmt waren von der unter dem Begriff Kirchenkampf geführten Auseinandersetzung zwischen Vertreter*innen von Bekennender Kirche und der Glaubensbewegung Deutsche Christen. So auch in der damaligen Wicherngemeinde.

Ein Kapitel zur Geschichte der Glocke mit dem Entscheidungsprozess bis hin zur ihrer Abhängung im Dezember 2017, von Gemeindemitglied Jürgen Elmen verfasst, sowie ein wissenschaftlicher Anhang mit Quellendokumenten runden die Dokumentation ab.

Die Dokumentation kann hier bestellt werden. Dort finden Sie auch eine Leseprobe in das spannende Buch.

Vorstellung der Dokumentation am 14. März

  • Begrüßung durch Pfarrerin Sigrid Jahr
  • Bericht von Dr. Heide Schorlemmer zur Entstehung der AG
  • Bericht von Stephan Heine zur Arbeit der AG und Entstehung der Dokumentation
  • Vorstellung der Dokumentation durch Lukas Menzel und Jürgen Elmen

Im Anschluss können Nachfragen gestellt und die Dokumentation käuflich erworben werden.

Mitwirkende
AG - Aufarbeitung der Gechichte der Wicherngemeinde
Ort
Ev. Kirchengemeinde Wichern-Radeland, Wichernstraße 14, 13587 Berlin, Deutschland
Preis
Eintritt frei