Natürlich ist es hilfreich, ein paar Basics über das Pilgern zu wissen und den Rucksack sinnvoll zu packen. Aber vielmehr Vorbereitung brauchen Sie kaum, planen Sie nicht zu viel.  Am besten laufen Sie einfach los und lassen sich vom Weg auffangen.

„Das Glück muss entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Weges.“

Pilgern, das ist mehr als spazieren gehen oder wandern. Es ist der Wunsch nach Entschleunigung, die Sehnsucht nach innerer Ruhe, die Suche nach Antworten. Warum auch immer Sie sich auf den Weg machen – Auszeit vom Alltag, bei sich ankommen, Gedanken machen und Entscheidungen treffen – lassen Sie sich ein auf den Weg, die Menschen, denen Sie begegnen und auf mögliche spirituelle Erfahrungen.

Wer alleine geht ist mehr bei sich, mehr bei der Natur und kommt mehr in der eigenen Gegenwart an. Alleine sind sie offener für innere Gedanken und Gefühle, aber auch für Begegnungen und neue Kontakte. Es spricht aber auch nichts dagegen, sich zu zweit oder in kleinen Gruppen auf den Weg zu machen. Finden sie unterwegs ihre eigenen Pilgervorlieben und ihr eigenes Tempo.

Die Sommermonate Juli und August können sehr heiß werden, daher bieten sich eher die kühleren, aber dennoch schönen Monate Mai, Juni, September als beste Pilgerzeit an. An besonders heißen Tagen mit Temperaturen bis zu 32 Grad, sollten Sie viele Pausen machen, generell weniger Kilometer einplanen und natürlich viel trinken.