Der Weg ist in drei RundwegeSTADT, LAND, FLUSS – aufgeteilt, diese können getrennt voneinander begangen werden. Es lässt sich beliebig von einem Weg auf den anderen wechseln. Auch können Pilger und Pilgerinnen flexibel an verschiedenen Stellen entlang des Weges öffentliche Verkehrsmittel (Bus oder S-Bahn) zum Ein- und Aussteigen nutzen. Jeder Rundweg kann im eigenen Tempo gegangen und nach Belieben unterbrochen werden.

 

Der Rundweg STADT ist insgesamt 21,7 Kilometer lang und führt vom Herzen Spandaus zum westlichen Stadtrand hinaus. Im Verlauf zeigt er viele Facetten des Bezirks: Ein mittelalterlicher Stadtkern, moderne Großsiedlungen, viel Grün in Parks, Gartenkolonien und Landschaftsschutzgebiete. Kirchen am Weg sind St. Nikolai, Klosterfelde, Zuflucht und Jeremia, Paul-Gerhardt, Staaken-Gartenstadt und Heerstraße Nord, Nathan-Söderblom, Melanchthon und die beiden katholischen Kirchen St.Markus  und St. Marien am Behnitz.

 

Der Rundweg LAND ist mit knapp 30 Kilometern der längste Rundweg. Die Pilgerstrecke umfasst eine sehr vielfältige, oft bäuerliche, von Forst, Viehzucht und Fischerei geprägten Landschaft. Trotz der Länge handelt es sich um eine sehr angenehme Wanderstrecke mit überwiegend ebenem Sandboden, weitestgehend abseits vom Straßenverkehr. Auf diesem Weg kommt man an den Kirchen Kladow, Gatow, der Kirchengemeinden Weinberg und Zu Staaken und der Schiffdachskapelle am Groß-Glienicker See vorbei. Zwischen der Laurenziuskirche und der  Kirchengemeinde zu Staaken ist der Weg barrierefrei. Von der Gnadenkirche zur Dorfkirche Gatow gibt es eine ausgearbeitete Familienstrecke.

 

Der Rundweg FLUSS hat eine Länge von 22,7 Kilometer. Auf dieser Strecke durchläuft man nicht nur den grünen Spandauer Forst und die wasserreichen Wege durch Jungfernheide, sondern kommt auch durch die lebendige Mitte Spandaus und das abwechslungsreiche Gartenfeld sowie Hakenfelde. Vorbei an Neubaugebieten und Altbauzügen gibt es auch jede Menge Natur. Dieser Weg führt vorbei an der ev. Kirche im Waldkrankenhaus, der Stiftskirche im Johannesstift, der Wichernkirche, der Christophoruskirche in Siemensstadt, der Weihnachts- und der Lutherkirche. Zwischen dem Johannesstift und der Wichernkirche, ist der Weg barrierefrei. Im Verlauf gibt es immer wieder barrierefreie Abschnitte, die allerdings in Begleitung erfolgen sollten, da teilweise große Steigungen zu überwinden sind.

 

Der Rundweg mit dem FAHRRAD verbindet alle evangelischen Kirchen in Spandau. Auch die katholischen Kirchen St. Markus und St. Marien am Behnitz liegen auf dieser Strecke. Die Tour hat eine Länge von rund 63 Kilometern und kann wie alle anderen Wege an jedem beliebigen Startpunkt begonnen werden.

 

Im nächsten Frühjahr planen die Jugendlichen und Konfirmand*innen gemeinsam für ein ganzes Wochenende zu pilgern. Das Team ist dabei, drei eigene Wege auszuarbeiten, die sich an den Rundwegen STADT, LAND, FLUSS orientieren. Zusätzlich wird eine KANUSTRECKE erarbeitet. Mehr zum Jugendpilgercamp to go erfahren Sie hier.