Ev. Zuflucht-und-Jeremia-Kirchengemeinde

www.zuflucht-und-jeremia-gemeinde.de

31. Oktober 2017: Fusion der zwei evangelischen Kirchengemeinden Zuflucht und Jeremia im Falkenhagener Feld

Ev. Jeremia-Kirche

Ev. Jeremiakirche

1964 eingeweiht, Architekt: Bodo Fleischer

Die Ev. Jeremiakirche befindet sich in der Siegener Str. 52 im Falkenhagener Feld. Das 1963/1964 erbaute Gemeindezentrum entstand nach Plänen des Architekten Bodo Fleischer. Es soll ein bäuerliches Gehöft darstellen, bei dem alle um den sechseckigen Binnenhof gelegenen Gebäudeteile einen sechseckigen Grundriss haben. Neben der Kirche wurden ein Pfarr-/Wohnhaus und eine Kita errichtet. Vor der verglasten östlichen Wand der Hallenkirche stehen der Altar, das Taufbecken, die Kanzel und ein großes Holzkreuz. Gegenüber befindet sich die Empore mit der Orgel. Ein überdachter Gang führt von der Kirche zum 16 m hohen Glockenturm mit 3 Bronzeglocken, die von Petit & Gebr. Edelbrock gegossen wurden. Oben auf dem Glockenturm befindet sich das Kreuz.

Der Gebäudetrakt wird z. Zt. grundlegend saniert und wird ca. Mitte 2021 wieder zu besichtigen sein.

 

Mehr Informationen zur Kirche bei Wikipedia Ev. Jeremiakirche

Ev. Zufluchtskirche

1965–1967 errichtet, Architekten Bodo Fleischer

Die Evangelische Zufluchtskirchengemeinde befindet sich in der Westerwaldstr. 16 im Falkenhagener Feld. Gegründet wurde sie für Flüchtlinge und ausgebombte Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg in einem Barackenlager auf dem Friedhof "In den Kisseln" an der heutigen Pionierstr./Ecke Kisselnallee Zuflucht gefunden hatten.

Als der Friedhof Anfang der 60er Jahre erweitert wurde, mussten die Baracken weichen. Es entstand nach Plänen des Architekten Bodo Fleischer 1964 in der Westerwaldstraße ein multifunktionales Gemeindezentrum, ein Jahr später dann die Kirche in Form eines Zeltes. Dieses neue Gemeindezentrum und seine Kirche behielten den alten Namen „Zuflucht“, der auf die Entstehungsgeschichte der Gemeinde verweist.

In der Kirche sind am Altar, dem Taufstein und der Kanzel schöne Reliefs des Künstlers Waldemar Otto zu sehen.