Kreuz und Quer durch Spandau -

DER WEG -STADT - LAND - FLUSS - FAHRRAD - KANU

- Pilgern vor der Haustür

Es muss nicht immer Santiago des Compostela sein – auch in Spandau gibt es Ziele für Pilgernde.

Mit Pilgersegen und Glockenläuten eröffnen die evangelischen Kirchengemeinden Spandaus am 5. September 2020 um 10 Uhr ihren gemeinsamen Pilgerweg, der 24 evangelische Kirchen und zwei katholische Kirchen des Bezirks miteinander verbindet.

Natürlich steht dabei der traditionelle Fußweg im Vordergrund, doch ergänzt wird dieser durch Rad- und Paddelstrecken. Der 73 km lange Weg ist in drei Rundwege unterteilt mit einer jeweiligen Strecke zwischen 21 und 30 Kilometern. Mehrere Streckabschnitte sind barrierefrei und es gibt eine Familienstrecke.

An den ersten drei Wochenenden im September wird gemeinsam gepilgert. Die Kirchen sind an diesen Tagen offen und laden unter dem Motto "Kreuz und Quer durch Spandau" alle Pilgerenden herzlich ein. Jede*r der/ die mag, kann sich mit Pilgerpass und Pilgerführer auf den Weg machen und Spandau und seine Kirchen von einer vielleicht neuen und noch unbekannten Seite kennenlernen.

Den Abschluss bildet am 20. September das verteilen der Pilgerzeugnisse. Wie das ablaufen wird, ist abhängig vom Verlauf der Corona-Pademie und derzeit noch nicht endgültig entschieden. 

Gemeinsam mit den Konfirmanden*innen entwickelt und organisiert die Akjaks das Jugend (pilger) camp to go. Die Jugendlichen pilgern voraussichtlich im Frühjahr 2021 zu Fuß und mit dem Kanu, ausgewählte Kirchen werden zu Pilgerherbergen und Übernachtungsorten. Mehr Informationen gibt es hier: Camp to go

Bei wem es im September nicht mit dem Pilgern klappt, der kann sich auch noch später auf den Weg machen. Der Weg wird bleiben und auch die Stempel in den Pilgerpass wird es dauerhaft geben.

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Sie wollen pilgern, aber nicht alleine? Rufen Sie eine eigenen Pilgergruppe ins Leben, fragen Sie Ihre Nachbarn, Freunde, Bekannte, Familie, ob sie Lust haben mit zu pilgern und die 73 Kilometer zu bewältigen. www.nebenan.de ist eine gute Plattform dafür oder ein Aushang im Supermarkt.

Sie wollen nicht pilgern, wohnen aber an einer Wegstrecke? Vielleicht bieten Sie eine Erfrischung an oder die Toilettennutzung?

Sie wollen Ihre Kirchengemeinde unterstützen? Helfen Sie Ihre Kirche für die Pilgernden offen zu halten oder bieten Sie einfach Ihre Unterstützung an. Helfende Hände werden immer gebraucht.