Singen, stempeln und staunen

Singen, stempeln und staunen

Singen, stempeln und staunen

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Singen, stempeln und staunen

Mit einem stimmungsvollen Abschluss in St. Nikolai endete am 11. Januar 2026 das ökumenische Krippenpilgern. Gemeinsam wurden Weihnachtslieder gesungen – mal mit dem Wichern-Posaunenchor mal a capella im Chor. Als Vertreter des erkrankten Superintendenten dankte Pfarrer Viktor Weber aus Staaken allen engagierten Ehren- und Hauptamtlichen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Als offizielle Vertreter für die katholischer Seite waren Pfarrer Hassenforder von der Pfarrei Johannes der Täufer und Pfarrer Daum von der Pfarrei Heilige Familie dabei.

Im Anschluss waren alle ins Museum Spandovia Sacra zum Aufwärmen bei Kaffee und Keksen eingeladen. Dort konnten Gäste und Engagierte ins Gespräch kommen – und auch die derzeitige Ausstellung „Zu Bethlehem geboren – Krippenkunst aus Holz“ bewundern, die noch bis zum 1. Februar zu sehen ist.

Gesprächsstoff gab es genug: unterschiedliche Krippenformen und Traditionen, Krippen zum Anfassen für Kinder, kunstvolle Künstlerkrippen, Holz- und Tonfiguren, bewegliche Gliederpuppen, Paravent oder Kinderbilder waren in und vor den beteiligten 32 Kirchen zu finden. Die Vielfalt zeigt eindrucksvoll, wie viele Wege es gibt, die Weihnachtsbotschaft sichtbar zu machen.

Zugegeben: Die begleiteten Touren selbst waren nicht so gut besucht wie erhofft. Dafür wurde eifrig gestempelt – oder zumindest nach Stempeln gesucht, denn sie lagen nicht überall bereit. „Das machen wir beim nächsten Mal besser“, war der einhellige Tenor. Angesichts der vielen Stufen ins Dachgeschoss vom Museum lud Pfarrer Hassenforder schmunzelnd dazu ein, das nächste Mal in St. Markus zu feiern. Diese Kirche sei ebenerdig und damit barrierefrei.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mitgeplant haben, Türen öffneten, Veranstaltungen organisiert haben, mitgelaufen sind und diese Aktion getragen haben. Es war eine schöne, verbindende Erfahrung in der Weihnachtszeit.

Mein persönliches Fazit: Wenn jetzt ein paar Menschen mehr wissen, dass der wahre Weihnachtszauber in der Krippe beginnt, ist viel gewonnen.

Bettina Kammer 

Übers Krippenpilgern berichteten u.a. die Wochenzeitung „die Kirche“ und die Morgenpost: www.morgenpost.de/berlin/article410770159/krippenpilgern-in-spandau.html

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